Du wünscht Dir entspannte Hundebegegnungen?

Sozialkurs für Hunde

In diesem Kurs üben wir gezielt entspannte Hundebegegnungen. Während Du wieder die Handlunsgssicherheit über die Situation gewinnst, üben wir mit Deinem Hund ein Alternativverhalten ein, damit er nicht mehr an der Leine pöbeln muss.

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum ein Hund an der Leine pöbelt, wenn er anderen Hunden begegnet. Egal, was die Ursachen dafür sind, stellt es eine große Belastung im Alltag dar.

Im Sozialtraining stellen wir gezielt Hundebegegnungen, um das Gefühl des Hundes in Bezug auf diese Situationen zu verändern und ihm durch immer wiederkehrende positive Erlebnisse ein besseres Gefühl zu geben. Du lernst, Deinen Hund zu lesen und einzuschätzen, um ihm so in dieser Situation unterstützen und führen zu können. Als Team werdet Ihr künftig auch im Alltag in der Lage sein, entspannte Hundebegegnungen zu erleben!

Voraussetzungen:

Voraussetzung für die Teilnahme im Sozialkurs ist eine Einzelstunde, in der wir eine individuelle Einschätzung vornehmen, warum Dein Hund dieses unerwünschte Verhalten zeigt und in der wir erste Trainingsschritte erarbeiten und Euch auf die Teilnahme in diesem Kurs vorbereiten.

Ziele dieses Kurses:

  • Wir verändern das Gefühl des Hundes in Bezug auf Hundebegegnungen (und Deines auch!)

  • Ihr bekommt Handlungssicherheit durch wiederholendes „Einüben“ der Situation.

  • Du lernst Deinen Hund besser zu lesen und kannst ihn somit besser unterstützen in schwierigen Situationen.

Das Training findet in Kleingruppen von max. 4 Teilnehmern statt.
Wir trainieren je 60 Minuten.
Die Kosten pro Trainingsstunde betragen 25,00 €.
Die vorausgehende Einzelstunde kostet 65,00 € (zzgl. 0,40 € Fahrtkosten pro gefahrenen Kilometer).

Der Sozialkurs findet mittwochs um 18.00 Uhr statt.

Möchtest Du mit deinem Hund daran arbeiten, Hundebegegnungen künftig entspannter zu meistern oder möchtest Du wissen, ob der Sozialkurs für Euch das richtige ist?
Dann kontaktiere mich gerne!

Kontakt

Warum sind entspannte Hundebegegnungen für viele Hunde (und Halter) so schwierig?

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in einer Welt leben, die von uns Menschen geschaffen ist. Wir leben auf engem Raum zusammen, haben enge Straßen und Wege, die es zum Teil unmöglich machen, sich auf der Straße aus dem Weg zu gehen.

Was daraus folgt ist, dass wir unsere Hunde unwissend oder mangels Alternativen in Situationen bringen, in die sie sich freiwillig nicht begeben hätten. Kein höflicher Hund würde sich frontal einem anderen nähern!

Oft bleibt uns aber gar nicht die Chance auszuweichen, weil die Begebenheiten es einfach nicht anders möglich machen.

Unsere Hunde reagieren dann so, wie es aus ihrer Sicht richtig ist: Und oft ist das eben der Angriff!

Weitere Gründe für Leinenaggressionen sind:

Warum pöbeln so viele Hunde an der Leine? Was macht die ganze Sache für Hund (und Halter) so schwierig?

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in einer Welt leben, die von uns Menschen geschaffen ist. Wir leben auf engem Raum zusammen, haben enge Straßen und Wege, die es zum Teil unmöglich machen, sich auf der Straße aus dem Weg zu gehen.

Was daraus folgt ist, dass wir unsere Hunde unwissend oder mangels Alternativen in Situationen bringen, in die sie sich freiwillig nicht begeben hätten. Kein höflicher Hund würde sich frontal einem anderen nähern!

Oft bleibt uns aber gar nicht die Chance auszuweichen, weil die Begebenheiten es einfach nicht anders möglich machen.

Unsere Hunde reagieren dann so, wie es aus ihrer Sicht richtig ist: Und oft ist das eben der Angriff!

Weitere Gründe für Leinenaggressionen sind:

  • Angst/ Unsicherheit: Die Hunde sind mit den Reizen überfordert. Zum einen kann dies durch die Genetik begünstigt werden – Hütehunde zum Beispiel sind generell sehr reizempfindlich, zum anderen kann es bereits durch die Mutter übertragen worden sein. Auch zu wenig oder schlechte Erfahrungen können dieses Verhalten begünstigen.

  • Territorialverhalten: Der Hund betrachtet den Spazierweg als sein Revier und duldet keinen Eindringling.

  • Sozial motivierte Aggression: Dieses Verhalten hängt mit dem Menschen zusammen. Der Hund traut ihm nicht zu, die Situation angemessen zu regeln und übernimmt daher.

  • Stimmungsübertragung/ unbewusste Bestätigung: Oft sind es auch wir Menschen, die schlechte Erfahrungen mit Hundebegegnungen gemacht haben. Schon beim Anblick eines anderen Hundes spannen wir uns an, fassen die Leine nach… Das überträgt sich auf den Hund.

  • Erwartungshaltung: Vielleicht hat der Hund gelernt, dass der Anblick eines anderen Hundes Spiel und Spaß bedeutet. Nun hindert ihn die Leine und sein Mensch daran, dieser tollen Beschäftigung nach zu gehen!

  • Der Hund hat Lust zu pöbeln: Es gibt auch Hunde, die haben einfach Lust, „zu eskalieren“. Es werden u.a. auch Hormone freigesetzt, die selbstbelohnend wirken.

  • Schmerzen /Krankheit: Wenn der Hund körperliches Unwohlsein verspürt, ist auch das ein möglicher Grund, Aggressionen zu zeigen.

  • Erlerntes Verhalten: spielt oft in irgendeiner Art und Weise mit rein. Denn: Was passiert nachdem der Hund den anderen lautstark verbellt hat? – Der Feind geht weg! Das Pöbeln war also erfolgreich!

Natürlich kann es auch noch weitere Ursachen geben. Zudem haben wir bei diesem Verhalten meist nicht nur einen Auslöser, sondern gleich mehrere.

Unabhängig davon, warum der Hund so ein Verhalten zeigt, ist es wichtig zu reagieren. Denn abgesehen davon, dass diese Situationen für jeden Halter total unangenehm sind, ist es oft auch ein „Kraftproblem“ – denn viele haben Mühe ihre gebärdenden Hunde an der Leine zu halten. Zudem dürfen wir den Stresspegel des Hundes nicht unterschätzen. Und Stress, das wissen wir alle, macht auf Dauer krank! (Mehr dazu siehe unter: https://www.hundeschule-wiefelstede.de/entspannter-hund/).

Was wir auch nicht vergessen dürfen ist, dass je öfter ein Hund ein unerwünschtes Verhalten zeigt, desto mehr verfestigt es sich! Je eher wir beginnen gegen zu steuern, desto eher werden wir dem Hund ein Alternativverhalten aufzeigen können, sodass in Zukunft wieder entspannte Hundebegegnungen möglich sind.

Wie gehen wir jetzt vor, damit wir künftig entspannte Hundebegegnungen erleben können?

1. Grundlage, damit eine Hundebegegnung überhaupt gut funktionieren kann, ist eine gute Leinenführigkeit. Oft ist dies der erste Ansatz und kann schon eine deutliche Verbesserung bringen.

2. Dann gilt es natürlich die Ursachen herauszufinden, warum der Hund dieses Verhalten zeigt. Je nach Ursache, bauen wir unser Training auf.

3. Nun beginnen wir das Training, indem wir die Motivation/ die Stimmung des Hundes verändern (z.B. indem wir aus der Angst/Unsicherheit eine freudige Erwartungshaltung bei Anblick eines Hundes zu machen).

4. Wenn wir die Sorge/ Grundmotivation des Hundes aufgelöst haben, können wir ihm sagen, was wir von ihm wollen, d.h. wir üben ein Alternativverhalten ein.

Warum führt Bestrafen des pöbelnden Hundes meist nicht zum Erfolg?

  • Die Grundmotivation des Hundes ändert sich nicht! Im Gegenteil: Die Unsicherheit kann sich verschlimmern, wenn der Mensch als Bindungspartner in dieser ohnehin schon gefürchteten Situation, bedrohlich auf den Hund einwirkt.

  • Wir zeigen dem Hund durch Strafe nicht, welches Verhalten wir uns von ihm wünschen. Die Gefahr, dass er ein anderes unerwünschtes Verhalten zeigt, ist groß.

  • Oft wirkt Strafe am Anfang gut – der Hund ist z.B. durch Wasserspritzer beeindruckt. Irgendwann stumpft es aber ab, und das unerwünschte Verhalten wird wieder gezeigt. Wir müssten die Intensität der Strafe immer weiter anheben, d.h. immer massiver werden, damit der Hund mit dem Pöbeln aufhört. Daraus entsteht eine „Spirale der Gewalt“.

Wenn Du wissen möchtest, warum Dein Hund dieses Verhalten zeigt und wenn Du daran arbeiten möchtest, dass er künftig besser mit dieser Situation umgehen kann und entspannt an anderen Hunden vorbeiläuft, dann ist der Sozialkurs genau das Richtige für Euch!

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