Wünscht Du Dir eine ganz intensive Bindung zu Deinem Hund?

Für eine vertrauensvolle Bindung zum Hund ist es wichtig, dass der Hund uns als Entscheidungsträger akzeptiert. Denn nur dann kann er uns vertrauen, sich an uns orientieren und sich in schwierigen Situationen auf uns verlassen.

In diesem Kurs wird es darum gehen, was einen Entscheidungsträger aus hündischer Sicht aus macht. Welche Eigenschaften brauche ich als Mensch? Und wie kann ich mit dem Hund kommunizieren, damit er es versteht?

Hunde untereinander kommunizieren vor allem über Körpersprache. Das, was unser Körper aussagt, hat für sie viel mehr Bedeutung als das gesprochene Wort. Wenn wir lernen unsere Körpersprache gezielt einzusetzen, haben wir die Möglichkeit, mit unserem Hund eine Sprache zu sprechen, die er intuitiv versteht.

Zu einer guten Beziehung gehört es aber nicht nur zu reden, sondern auch zuzuhören. Daher werden wir auch viel auf das eingehen, was der Hund uns sagt. Du lernst seine Körpersprache zu lesen und zu verstehen.

Ausserdem Beschäftigungen wir uns damit, was eine gute Bindung ausmacht. Wie werde ich wichtig für meinen Hund? Wie schaffe ich es, dass er mich als Sozialpartner schätzt?

Ziele dieses Kurses:

  • Wir erarbeiten die Kompetenzen, die einen Entscheidungsträger aus hündischer Sicht ausmachen.

  • Gezielter Einsatz des eigenen Körpers, damit der Hund uns besser verstehen kann.

  • Die Sprache der Hunde verstehen und lesen lernen.

  • Durch die Verbesserung der Kommunikation und der Orientierung des Hundes am Menschen lassen sich viele Alltagsprobleme einfacher lösen.

  • Du lernst, was erforderlich ist, damit Dein Hund Dich als Bindungspartner schätzt.

  • Durch das bessere Verständnis erreichen wir eine Intensivierung Eurer Beziehung zueinander!

Das Training findet in Kleingruppen von max. 6 Teilnehmern statt.

Wir trainieren an 5 wöchentlichen Terminen je 60 Minuten.
Die Kosten des Kurses betragen 109,00 €.

Der nächste Kurs startet demnächst. Gib mir gerne schon bescheid, wenn Du mitmachen möchtest!

Wenn Du Lust hast, intensiv an Eurer Beziehung zu arbeiten, dann kontaktiere mich gerne!

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Worum genau geht es in diesem Kurs?

Lerntheorie vs. körpersprachliche Kommunikation.

Wenn wir uns die Vielfalt und Methoden der Hundeerziehung anschauen, werden wir feststellen, dass es zwei große Bereiche gibt:

Die Verfechter der Lerntheorie, die vor allem über positive Verstärkung arbeiten und auf der anderen Seite die „Körpersprachler“, deren ursprünglicher Gedanke auf das „Rudelführer-Prinzp“ zurückgeht.

Schauen wir uns beide Bereiche einmal an:

  • Viele Menschen, die sehr körpersprachlich mit ihrem Hund arbeiten, verfolgen die Idee, dass der Hund den Menschen als Rudelführer ansieht und ihm blindlinks folgt. Die Vorstellung ist toll – hat aber ihre Tücken. Zum einen weiß ein Hund sehr wohl, dass wir Menschen sind und keine Hunde! Und wenn wir uns dann noch die Bereiche anschauen, die dem Hund wichtig sind, zum Beispiel die gemeinsame Jagd (der Spaziergang), dann sollten wir uns hier einmal in die Lage des Hundes versetzen: Der Mensch sieht schlechter, riecht schlechter und hört schlechter als der Hund. Außerdem ist er aus Hundesicht ein „Klotz am Bein“ auf gemeinsamer Jagd. Das heißt, sowohl motorisch als auch sensorisch sind wir unseren Hunden maßlos unterlegen! Wieso sollte der Hund dann auf uns hören und uns bedingungslos als Rudelführer akzeptieren?

  • Nun schauen wir uns den Bereich der Lerntheorie an. Diese basiert vor allem auf dem Konditionierungsgedanken. Und das funktioniert. Hunde lernen sehr viel über Verknüpfungen. Wenn der Hund gelernt hat, dass er auf „Sitz“ seinen Popo nach unten nehmen soll und danach folgt ein Keks, dann wird er dieses Verhalten öfter zeigen, weil es sich für ihn lohnt. Was aber machen wir, wenn wir „Sitz“ sagen und der Hund sich abwendet und sich lieber mit anderen Dingen beschäftigt? In diesem Moment verlassen wir die Ebene der Lerntheorie und befinden uns auf der Beziehungsebene.

Wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte. Daher macht es Sinn, beide Bereiche miteinander zu kombinieren! Es bringt weder etwas, den Hund nur zu dominieren, ohne seine Bedürfnisse zu achten, noch werden wir eine gute Beziehung zu ihm aufbauen, wenn wir alles durchgehen lassen und immer nur mit dem Futterbeutel wedeln.

Das Ziel sollte eine respektvolle Mensch-Hund-Beziehung sein, in der wir Menschen die Verantwortung übernehmen und für Regeln und Grenzen sorgen. Das schafft einen sicheren Rahmen und sorgt für Verlässlichkeit. Und nur wenn das gegeben ist, kann der Hund sich zurücknehmen und uns in konfliktbehafteten Situationen die Entscheidungen überlassen. Zudem sollten wir als Sozialpartner wichtig werden für unseren Hund durch gemeinsame Interaktion, gemeinsame Erlebnisse zu einem Team wachsen.

Das tiefe Vertrauen in einen Menschen an seiner Seite, der Sicherheit bietet, Verantwortung übernimmt und ein wichtiger Sozialpartner ist, ist die Grundlage für eine intensive Bindung zwischen Mensch und Hund.

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest und tiefer in die Beziehungsebene zu Deinem Hund eintauchen möchtest, dann melde Dich direkt hier an:

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